Typ 405, 550, 1050: Welches Mehl für was geeignet ist – und vor allem für wen

Ist Dinkelmehl immer besser als die Weizensorte? Was verbirgt sich in den Typen 405, 550 und 1050? FOCUS Online erklärt die Unterschiede der Mehle, wofür die Typen stehen und welches Mehl für wen geeignet ist.

Mit Mehl haben wir jeden Tag zu tun – üblicherweise essen wir es in Form von Brot, Brötchen oder Gebäck. Je nachdem, welche Sorte dabei verarbeitet wurde, ist es besser oder schlechter für die Gesundheit. Ein kurzer Mehlvergleich:

Dafür stehen die Typen 405, 550 und 1050

Wer eine Packung Mehl in der Hand hält, sieht darauf eine Nummer. Doch wofür steht diese? Jedes Getreidekorn besteht erst einmal aus Schale, Mehlkörper und Keimling. Dann werden die Körner zu Mehl vermahlen. Je größer die Zahl ist, umso höher ist der verbliebene Anteil an Körnerschalen im Mehl. Das heißt, Mehltyp 1050 ist wesentlich grobkörniger als Mehltyp 405.

Gleichzeitig steigt mit der Zahl der Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, pflanzlichem Eiweiß und Mineralstoffen. Mehl mit der Bezeichnung 405 enthält demnach 405 Milligramm Mineralstoffe pro 100 Gramm.

Auf Vollkornmehl findet sich keine Typenzahl, weil darin alle Bestandteile des Getreidekorns enthalten sind.

Welche Sorte ist am gesündesten?

Manche Menschen halten Dinkelmehl pauschal für das gesündeste. Stimmt das? Nicht unbedingt. Tatsächlich finden sich darin mehr Mineralstoffe als im Weizenmehl. Allerdings hält Roggenmehl hinsichtlich der Mineralstoffe den Spitzenplatz.

Betrachtet man die Ballaststoffe sind Weizen und Dinkel etwa gleich auf, Roggen liegt wieder vorne.

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