Abnehmen: Das sind die 10 schlimmsten Diätfehler

Trotz Sport und Diät passiert auf der Waage nicht viel – viele Abnehmwillige kennen das Problem und wissen, dass es gar nicht so einfach ist, ein paar Pfunde loszuwerden.

Doch was sind die Gründe dafür? Was machen wir falsch? Die folgende Top Ten zeigt die häufigsten Diätfehler – und wie wir sie ganz leicht umgehen können.

1. Mit Extremen kommt man nicht weit

Manche setzen auf mehr oder weniger radikale Maßnahmen, wie zum Beispiel Crash-Diäten, Fastenkuren oder Verzicht auf Abendessen, um abzunehmen.

Doch durch Extreme kommst du nicht an dein Ziel: Sobald man versucht, schnell viel Gewicht zu verlieren, versetzt man den Körper in den Zustand der Alarmbereitschaft – und dieser hält dann an seinen Reserven fest.

Bekommt er nach der Diät dann wieder größere Mengen an Nahrung, beginnt er damit, noch mehr Reserven anzulegen, um sich auf die nächste Hungerstrecke vorzubereiten: der klassische Jo-Jo-Effekt.

2. Zu schnell aufgeben

Statt radikalen Maßnahmen solltest du deshalb deine Ernährung langfristig umstellen. Hierbei heißt es, geduldig zu sein und auch dranzubleiben, wenn die Waage über einen längeren Zeitpunkt still steht.

Damit die Fettdepots schmelzen können, muss sich der Stoffwechsel zunächst an die neue Situation anpassen.

Eine Gewichtsstagnation ist ganz normal. Der Zeitraum ist dabei individuell verschieden, meist dauert es aber nicht länger als maximal vier Wochen.

3. Den Erfolg am Gewicht messen

Ein weiterer Grund für eine Stagnation des Gewichts kann im zeitgleichen Abbau von Fett und Aufbau von Muskelmasse liegen. Ein Diäterfolg ist also nicht immer an der Waage zu erkennen.

Stattdessen könnten Erfolge am Taillen- und Hüftumfang ablesbar sein, du solltest also regelmäßig den Körperumfang messen, um zu sehen, ob du deinem Ziel näher kommst.

Auch ein direkter Fotovergleich vor und während deiner Diät hilft dir dabei, kleine Erfolge zu visualisieren.

4. Die Erwartungen zu hoch schrauben

Erwarte keine Wunder! Wer auf Crash-Diäten verzichtet und seine nachhaltig Ernährung umstellt, um den Jojo-Effekt zu vermeiden, nimmt langsamer ab.

Realistisch und gesund ist ein halbes Kilo pro Woche. Das erreichst du, wenn du etwa 500 Kilokalorien täglich vom Speiseplan streichst.

5. Nicht ausreichend essen

Zu wenig zu essen, ist ein weiterer typischer Diät-Fehler. Denn wer immerzu an Hunger leidet, bekommt häufiger Heißhungerattacken.

Stattdessen solltest du lieber drei bis fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einplanen und den Hunger mit kalorienarmen Lebensmitteln stillen, die dank Ballaststoffen und Proteinen lange satt machen.

Dazu gehören zum Beispiel alle Gemüsesorten, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen, Nüsse, und Fisch.

In der Galerie: Lebensmittel, die die Fettverbrennung ankurbeln

6. Pause zwischen den Snacks

Zu viele Snacks sind allerdings ebenfalls kontraproduktiv, denn sie verhindern, dass die Fettverbrennung in Schwung kommt.

Achte also stets darauf, längere Esspausen von mindestens zwei bis drei Stunden einzulegen.

7. Zu viele Light-Produkte

Im Schnitt weisen Light-Produkte etwa 30 Prozent weniger Kalorien auf als das Original. Allerdings sind sie deshalb nicht gesünder. Anstelle des Fetts enthalten Light-Produkte nämlich oftmals künstliche Aromen, Zucker und Süßstoffe.

Die Ernährung wird deshalb keinesfalls gesünder, nur weil du die Originalprodukte durch die leichtere Variante austauschst. Es besteht die Gefahr, dass man mehr isst – da die Produkte so „light“ sein.

Verzichte also lieber ganz auf Diätprodukte. Stattdessen solltest du im Zuge einer Ernährungsumstellung vermehrt auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel zurückgreifen.

8. Kohlenhydrate auch abends essen

Viele Abnehmwillige verzichten abends auf Kohlenhydrate, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Rein theoretisch macht das auch Sinn. Ein Verzicht bringt aber auch Risiken mit sich.

So kann ein kompletter Verzicht auf Kohlenhydrate den Stoffwechsel durcheinander bringen.

Eine Empfehlung von Ernährungsexperten besagt daher, dass du drei Mal pro Woche abends auf Kohlenhydrate verzichten kannst. 50 Prozent der Ernährung sollten aber weiterhin aus Kohlenhydraten bestehen – und zwar am besten in Form von stärkehaltigem Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.

9. Nicht genug schlafen

Ein weiterer Aspekt, der dir beim Abnehmen einen Strich durch die Rechnung machen kann, ist der Schlaf. Wer übermüdet ist und zu wenig schläft, isst oftmals deutlich mehr.

Aus diesem Grund solltest du immer auf einen ausreichenden Schlaf achten. Sieben bis acht Stunden täglich sollten es schon sein, um das Stresslevel niedrig zu halten.

10. Zu wenig Bewegung

Zum Abnehmen reicht es nicht aus, weniger zu essen. Wer langfristig schlanker werden möchte, der muss außerdem regelmäßig Sport treiben. Denn ein Verzicht auf Sport verlangsamt den Stoffwechsel.

Somit können die Pfunde auch nicht wie gewünscht purzeln. Dreimal pro Woche solltest mindestens ins Schwitzen kommen, am besten beim Ausdauer- und Kraftsport im Wechsel.

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