eHealth Barometer 2019 Ergebnisse: Was die Schweizer denken

Mit der neuesten bevölkerungsbefragung im Rahmen des eHealth Barometer 2019, neue Einblicke in die Akzeptanz und Verbreitung von digitalen Gesundheits-Dienstleistungen in der schweizerischen Gesellschaft gesammelt wurden.

Seit 2009 wird das eHealth-Barometer regelmäßig abgefragt Wohnsitz in der Schweiz haben, sowie Vertreter der Gesundheitsberufe aus sieben Bereichen über den Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen und bietet Einblick in persönliche Haltungen, aktuelle Nutzung und Bedarf in die elektronische Gesundheitsakte, eHealth und digital healthcare-services im Allgemeinen.

Mehr als 1.800 Gesundheit Profis, darunter ärzte, Apotheker, Pfleger und andere, sowie 1200 Schweizerinnen und Schweizer befragt wurden per Telefon.

Digitale Arzt-Patienten-Kommunikation in der Schweiz

Blick auf die Ergebnisse der Umfrage, es ist ein positives Bild im Hinblick auf die Akzeptanz von eHealth-Dienstleistungen.

Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung abgefragt einverstanden mit der elektronischen Speicherung Ihrer persönlichen Gesundheitsdaten, insbesondere die Notfalldaten, und über 70 Prozent einverstanden mit dem Austausch von Daten.

Bei 78 Prozent, die die Akzeptanz der elektronischen Gesundheitsakte unter den Schweizer Bürger ist in der Regel hoch, und nur rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung offenbar weiterhin ablehnen, die digitale Speicherung der Patientendaten.

Dennoch, die nationalen Erhebung zeigt, dass das Potenzial von E-Health, insbesondere in den Kommunikations-Kanälen, können noch besser genutzt werden.

Derzeit nur etwa ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist in Kontakt mit Ihre Gesundheits-Anbieter von E-Mail-und messenger-Dienste sind im Einsatz bei neun Prozent.

Telefonische Beratungen sind immer noch bevorzugt zu online-Kommunikation, mit 71 Prozent, während video-Termine und chatbots bleibt der marginale nutzen, mit nur zwei Prozent.

Jedoch die Verfügbarkeit von digitalen services ist wichtig für die Schweizer: für mehr als zwei Drittel ist es wichtig, dass Patienten in der Lage sind, Termine zu machen online, und fast ein Drittel der Schweizer Bürgerinnen und Bürger daran interessiert wäre, mit online-Beratungen als alternative zu einem Arztbesuch.

Die gefragtesten eHealth-services in der Schweiz

Smartphone apps für fitness und Bewegung sowie Notfall-apps sind unter den bekanntesten eHealth-Angebote zu fast zwei Dritteln der Schweizer Bevölkerung.

Andere eHealth-Dienste, wie digitale Impfung Karten und organ donor Karten, sowie apps zu erinnern, Arzneimittel-Einnahmen und der Früherkennung von Allergien und Krankheiten, sind noch relativ unbekannt.

Bekanntheit versus Grad der Inanspruchnahme

Obwohl viele online-Dienste sind bereits gut bekannt und die meisten Schweizerinnen und Schweizer würden es begrüßen, Ihnen die entsprechenden Dienstleistungen sind eigentlich noch nicht konsequent: fitness-apps sind an der Spitze der Liste mit 41 Prozent die Nutzung, gefolgt von Notfall-apps mit 34 Prozent.

Nur 11 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzen derzeit die elektronische Gesundheitsakte. Anwendungen wie Medikamente Erinnerung, digitale Patienten-Verfügungen, Impfungen und organ-Spende-Karten werden nur von knapp einem Fünftel der Schweizer. Insgesamt ist aber der trend zeigt eine Zunahme in der Auslastung der einzelnen eHealth-services, wie ältere Patienten sind zunehmend daran interessiert, innovative Dienstleistungen.

Breite Akzeptanz – kaum Schutz der Privatsphäre

Insgesamt, die letzten eHealth Barometer zeigte, dass die elektronische Gesundheitsakte in der Schweiz zunehmend an Popularität gewinnt und die meisten Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre wurden angesprochen. Die Bereitschaft der Patienten Digital zu speichern auf Ihre eigene Gesundheit Daten hat generell zugenommen – sowohl die „digital natives“ und jenen im Alter über 65.

Darüber hinaus die Zahlungsbereitschaft für digital health services untersuchte im Jahr 2019 „eHealth“ – Barometer, aber nur ein Drittel der Schweizer Bevölkerung würden erwägen, die Zahlung für den Zugriff auf die elektronische Gesundheitsakte.

Die nationale Studie „eHealth Barometer 2019“ wurde unter der Leitung von Sozialforschung gfs Gesellschaft.bern.

Anna Engberg ist eine in Wiesbaden ansässige freie Journalistin mit Schwerpunkt Gesundheit und Technologie.