Ständig kalte Hände: Mögliche Ursachen und hilfreiche Tipps im Überblick

In den meisten Fällen ist die Erklärung für kalte Hände ziemlich einfach: Wenn die Temperatur fällt, verengen sich die Blutgefäße in unseren Gliedmaßen, sodass diese schlechter durchblutet werden – ergo: Unsere Finger fühlen sich kalt an. Normalerweise sollte dieser Zustand behoben werden, wenn Sie einen warmen Raum betreten und sich Ihre Gefäße wieder weiten. Bleiben Ihre Finger dennoch dauerhaft kalt, werden taub oder laufen sogar blau an, können unterschiedliche Krankheiten dahinterstecken. Im Folgenden erfahren Sie alles über mögliche Ursachen und bekommen praktische Tipps, wie Sie Ihre kalten Hände besser wärmen können.

Mögliche Gründe für kalte Hände – das steckt dahinter

Eisenmangel: Wenn sich zu wenig Eisen in Ihrem Organismus befindet, gleicht Ihr Körper diese Mangelerscheinung über den Blutkreislauf aus. Infolgedessen kann sich Ihr Wärme-Kälte-Empfinden verändern. Um herauszufinden, ob Sie unter Eisenmangel leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen – nach der Blutabnahmen wissen Sie sicher mehr.

Schilddrüsenunterfunktion: Kälte Hände können auch hormonell begünstigt sein, zum Beispiel wenn Ihre Schilddrüse zu wenig Hormone produziert und somit Ihre Stoffwechselprozesse verlangsamt. Auch hier kann ein Arzt Aufschluss darüber geben, ob Sie unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, und Ihnen entsprechende Medikamente verschreiben.

Raynaud-Syndrom: Wenn Ihre Fingerspitzen erblassen und sich deutlich vom Rest der Hand abheben, liegt möglicherweise eine funktionelle Durchblutungsstörung vor – dabei ziehen sich Ihre Gefäße als Reaktion auf die Kälte so stark zusammen, dass Ihre Finger weiß oder gar blau anlaufen, taub werden oder kribbeln. In dem Fall sollten Sie einen Arzt konsultieren!

Zu den weiteren Möglichkeiten, die kalte Finger verursachen können, zählen bekannte Ursachen – die auch für viele andere Krankheiten mit verantwortlich sind: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, zu wenig Bewegung, ein Mineral- und/oder Nährstoffmangel, zu wenig Schlaf, eine Herzschwäche, ein zu niedriger Blutdruck, zu viel Stress, depressive Verstimmungen, permanente Angstzustände, Hormon- und Stoffwechselstörungen, Thrombosen, eine Mangelernährung sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. In den meisten Fällen können Sie die Ursachen also aus eigener Kraft bekämpfen. 

Diese Tipps helfen gegen kalte Hände

An kalten Tagen frieren unsere Hände besonders schnell, vor allem dann, wenn Sie sich im Freien bewegen – und erst recht, wenn Sie auch noch einen Kinderwagen vor sich herschieben. Hier gibt es eine einfache Möglichkeit, Ihre Finger warm zu halten: mit einem speziellen Handwärmer, den Sie an allen gängigen Kinderwagen und Buggys durch robuste Druckknöpfe befestigen können. Durch das integrierte Futter aus Fleece und dem wasser- und windfesten Außenbezug bleiben Ihre Hände die ganze Zeit vor der Kälte geschützt. Hier bekommen Sie den Handwärmer:

Mit einer Durchschnittstemperatur von 55 Grad Celsius eignen sich diese speziellen Wärmekissen auch sehr gut, um Ihre Hände vor dem Auskühlen zu schützen – bis zu zwölf Stunden lang. Die gerade einmal 9,5 mal 5,5 Zentimeter großen Pads passen in jede Jacken- oder Hosentasche, können aber auch in den Handschuhen angebracht werden. Sie werden direkt aktiviert, sobald Sie die Verpackung öffnen, und erhitzen sich ganz ohne Zutun von Strom auf eine wohlig-warme Temperatur, sodass Ihre Hände dauerhaft warm bleiben. Hier gibt es die mobilen Wärmepads:

Der einzige Nachteil an den erwähnten Pads ist, dass sie nicht wiederverwendet werden können und nach Gebrauch im Müll landen. Wen Sie der Umwelt zuliebe mehr Wert auf einen Handwärmer legen, der aufgeladen werden kann, ist dieses Gerät vielleicht eine bessere Alternative für Sie: Es sieht nicht nur aus wie eine Powerbank, sondern ist auch eine – aber im Gegensatz zu den gewöhnlichen Geräten gibt diese Wärme ab. Je nachdem, welche Temperatur Sie bevorzugen, kann die Powerbank auf 45 (Stufe eins) oder 60 Grad (Stufe zwei) Celsius erwärmt werden:

Deutlich teurer in der Anschaffung, aber dafür auch elektrisch betrieben, sind diese beheizbaren Handschuhe. Durch eine Lithium-Batterie angetrieben, kann das Innere in drei Stufen erwärmt werden: Bis 35 (Stufe eins), bis 42 (Stufe zwei) und bis 50 Grad Celsius (Stufe drei) – dadurch eignen sich die Handschuhe für alle Aktivitäten im Freien: Das Gewebe ist atmungsaktiv und dennoch wasserabweisend, darüber hinaus kann die integrierte Heizung per Knopfdruck zu jederzeit an- und auch ausgeschaltet werden.

Statt sich warme Gedanken zu machen, um sich im Freien aufzuheizen, können Sie auch ganz einfach einen kleinen Thermobecher mitnehmen – darin bleiben warme Getränke wie Kaffee oder Tee bis zu vier Stunden lang heiß. Durch die 360-Grad-Öffnung können Sie den Inhalt von jeder Seite trinken oder auch mit einer anderen Person teilen. In jedem Fall kann es bei kalten Händen ebenfalls helfen, sich mit einem schönen Heißgetränk von innen zu wärmen. Dann halten Sie es im Freien auch gleich viel länger aus. Hier bekommen Sie den Becher.

An sich ist es natürlich immer sinnvoll, an kalten Tagen ein paar gewöhnliche Handschuhe bei sich zu tragen, wenn Sie unterwegs sind. So können Sie Ihre Hände jederzeit vor der Kälte schützen – auch wenn der Schutz meist nicht von langer Dauer ist. Hier können Sie aber zum Beispiel nachhelfen, indem Sie eins der oben genannten Wärme-Gadgets zusätzlich verwenden – durch die Kombination aus gefütterten Handschuhen und einem elektrisch oder manuell betriebenem Handwärmer dürften Ihre kalte Hände schon bald der Vergangenheit angehören. Hier finden Sie  eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen in verschiedenen Farben für Sie und Ihn.

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