Hast du bloß Halsschmerzen oder Pfeiffersches Drüsenfieber? Das sind die Anzeichen

Wenn der Hals schmerzt, denken die wenigsten an eine Virusinfektion. Doch einer von 13 Patienten unter 20 Jahren, die mit Halsschmerzen zum Arzt gehen, hat eine infektiöse Mononukleose, sprich: Pfeiffersches Drüsenfieber. So erkennen Sie den Unterschied.

  • Forscher werteten Daten von rund 4800 Patienten aus.
  • Typische Anzeichen für Pfeiffersches Drüsenfieber sind Hals- und Kopfschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten.

Pfeiffersches Drüsenfieber beginnt meist harmlos. Betroffene haben Halsschmerzen und fühlen sich schlapp. Dass es sich um eine Virusinfektion handelt, die sich unter Umständen über mehrere Monate hinziehen kann, ist ihnen oft nicht klar.

Wissenschaftler der Universität Georgia haben nun 670 Studien analysiert und die Daten von mehr als 4700 Patienten ausgewertet. So kristallisierten sie die häufigsten Anzeichen für Pfeiffersches Drüsenfieber heraus. Bei folgenden Symptomen sollten Sie demnach stutzig werden:

  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schwitzen
  • Muskelschmerzen
  • Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Kontakt zu einer Person mit Pfeifferschem Drüsenfieber

Stellen Sie ein oder mehrere Anzeichen bei sich fest, die auch nach ein paar Tagen nicht verschwinden, lassen Sie sich von einem Arzt checken. Dieser kann weitere Faktoren abklären:

  • Sind Lymphdrüsen angeschwollen?
  • Weißt ein Hautausschlag auf eine Virusinfektion hin?
  • Sind Milz oder Leber vergrößert?
  • Zeigt ein Blutbild eine erhöhte Zahl an Lymphozyten, besonders atypische und unreife Lymphozyten?
  • Zeigen sich Petechien (stecknadelkopfgroße Blutungen) am Gaumen?

Kommen junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren mit Halsschmerzen in eine Praxis, erhält im Schnitt einer von 13 die Diagnose Pfeiffersches Drüsenfieber. Wichtig ist dann genügend Schlaf und viel trinken. Außerdem können Medikamente Halsschmerzen und Fieber lindern. Meist klingt die Infektion nach ein paar Wochen ab und ist spätestens nach zwei Monaten ausgeheilt.

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