Abnehmen trotz kleiner Sünden: Cheat-Meal ohne schlechtes Gewissen – so geht’s

Bei sogenannten Cheat-Meals kann man während einer Diät ausnahmsweise mal sündigen und der Lust nach Süßem oder Fettigem nachgeben.

Ob man auf Cheat-Meals setzt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden – natürlich wäre es für den Abnehmerfolg noch besser, von Naschereien komplett die Finger zu lassen.

Laut Diät-Expertin Mascha Davis sind Cheat-Meals nämlich nichts als ein Betrug an der eigenen : „Sie sind ein Zeichen dafür, dass du mit deiner Ernährung nicht zufrieden bist“, erklärt sie gegenüber ‚CNN‘.

Aber manche brauchen sie einfach, um eine Diät auch wirklich langfristig durchhalten zu können und sich insgesamt gesünder zu ernähren.

Wer zu denen gehört, bei denen Letzeres zutrifft, dem können diese drei Tipps dabei helfen, das Beste aus seinem Cheat-Meal rauszuholen.

1. Kampfansage ans schlechte Gewissen

Sich schuldig zu fühlen, wenn man sich etwas gönnt, führt zum einen dazu, dass man das Vergnügen an der sündigen Mahlzeit komplett verliert.

Eine weitere mögliche Folge: emotional motiviertes Frustessen, das zu einer Gewichtszunahme führen kann – und eine schlechte Beziehung zwischen einem selbst und der Nahrungsaufnahme an sich zur Folge hat.

Wenn man sich dazu entschieden hat, zu schlemmen, sollte man zu seiner Entscheidung stehen, es genießen und das schlechte Gewissen abschalten.

Um das zu erreichen, könnte es schon helfen, das Wort „Cheat“ mit „Treat“ zu ersetzen und das Ganze als kleines Geschenk an sich selbst zu sehen statt als Schummelei.

2. Aufs Timing achten

Für manche ist es am sinnvollsten, eine tägliche Mini-Sünde, wie zum Beispiel ein Bonbon oder ein Stück Schokolade, in den Diätplan zu integrieren.

Andere bevorzugen einen wöchentlichen Cheat-Day, bei dem sie sich dann gleich etwas mehr gönnen.

Es gibt außerdem noch die Option, ein Cheat-Meal als Belohnung für das Erreichen eines festgelegten Diät-Ziels zu sehen – und sich danach ein neues Ziel zu setzen.

Man sollte sich genau überlegen, welche Variante für einen selbst am besten ist, denn jede hat ihre Vor- und Nachteile.

Man sollte sich die Frage stellen, was für einen selbst den größten Motivationskick zur Folge haben könnte – und im Zweifel mehrere Optionen ausprobieren, wenn man sich nicht ganz sicher ist.

3. Aufs Bauchgefühl hören

Es ist wichtig, Speisen zu wählen, die man wirklich genießen kann.

Das kann ein Cheeseburger auf einem Vollkornbrötchen oder ein Müsliriegel sein. Erlaubt ist, wonach einem der Sinn steht.

Denn wenn man etwas nimmt, was zwar ins Diät-Konzept passt, die eigene Snack-Lust jedoch nicht wirklich befriedigt, kann man auch gleich auf das Cheat-Meal verzichten.

Judith Kerstgens

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