Auch zu Weihnachten mehr als 20.000 Neuinfektionen in Deutschland – 293 neue Todesfälle

Die Coronavirus-Pandemie hält Deutschland weiter fest im Griff. Nun lässt die Aussicht auf einen baldigen Beginn von Impfungen gegen das Coronavirus viele hoffen. Das Niveau der Neuinfektionen bleibt über Weihnachten weiterhin hoch. Alles Wichtige zur Coronavirus-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

Topmeldungen zur Coronavirus-Pandemie am 26. Dezember

  • Corona-Inzidenz in Thüringen bleibt weiter über 300 (12.24 Uhr)
  • Große Studie: 3,3 Prozent der Münchner waren schon mit Corona infiziert (10.28 Uhr)
  • Österreich startet in den dritten Lockdown (07.12 Uhr)

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Corona-Inzidenz in Thüringen bleibt weiter über 300

12.24 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bleibt mit einem Wert von 302,8 in Thüringen auf einem hohen Niveau. Bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag kamen binnen 24 Stunden 819 erfasste Neuinfizierte hinzu, wie aus Zahlen des Thüringer Gesundheitsministeriums vom Samstag hervorgeht.

Zuletzt wurden an Heiligabend rund 328 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert; am ersten Weihnachtsfeiertag lag der Wert bei rund 321. Thüringen hat nach Sachsen die höchsten Sieben-Tage-Inzidenz-Werte bundesweit.

Bislang wurden den aktuellsten Daten zufolge 38.137 Thüringer mit dem Coronavirus infiziert, gut 25 200 davon gelten inzwischen als genesen. 819 Menschen mit einer Corona-Infektion starben bisher im Freistaat.

Große Studie: 3,3 Prozent der Münchner waren schon mit Corona infiziert

10.28 Uhr: Einer großangelegten Antikörper-Studie zufolge haben sich in München bis November knapp 3,3 Prozent der Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Damit habe sich die Zahl derjenigen, die Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus entwickelt haben, seit der ersten Welle fast verdoppelt, teilten die Forscher der Infektions- und Tropenmedizin der Uniklinik München mit. Es ist die erste große Studie bundesweit, die Ergebnisse über die Infektionszahlen in der zweiten Welle liefert.

Zu Beginn der neuen Testrunde waren bei den Gesundheitsbehörden rund 1,5 Prozent der Münchner als Corona-positiv registriert gewesen. Damit lag die tatsächliche Zahl etwa zweimal so hoch.

In der ersten Runde hatte der Anteil der damals in der Studie nachgewiesenen Infektionen viermal höher gelegen als bekannt. „Vergleicht man nur den Anstieg der Infektionen seit Anfang Juni, so ist die Rate der nicht erkannten Infektionen noch deutlicher gesunken“, teilten die Forscher mit. Dass die Dunkelziffer nun geringer sei, zeige auch, dass sich die Teststrategie in Bayern bewähre, sagte Studienleiter Michael Hoelscher. dpa/Angelika Warmuth/dpa Die Fußgängerzone am Münchner Stachus am Samstag vor Weihnachten

Die Wissenschaftler um Hoelscher hatten in einer ersten Runde der Untersuchung vom 5. April bis 10. Juni rund 5300 Menschen aus repräsentativ ausgewählten Haushalten untersucht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten gut 1,7 Prozent der Menschen Antikörper entwickelt. Die Sterblichkeit der Infizierten in der ersten Runde lag nach einer neuen Berechnung bei 0,47 Prozent – und damit um ein Vielfaches über der von saisonalen Grippeinfektionen.

Waren die Forscher im Frühjahr noch persönlich in Teams in den Haushalten erschienen, um den Menschen Blut abzunehmen, schickten sie nun Anfang November den Testteilnehmern ein Kit zur Selbstblutabnahme per Fingerprick zu mit der Bitte, einige Blutstropfen auf ein Filterpapier zu tupfen und dieses per Post zurückzuschicken. Bis zum 9. Dezember gingen gut 4250 Blutproben ein.

Die Studie erbrachte laut Hoelscher auch, dass die Menge der Antikörper im Blut nicht – wie nach früheren Untersuchungen angenommen – nach wenigen Monaten stark absinkt. Wer schon in der ersten Runde positiv auf Antikörper getestet wurde, bei dem sei dies in der Regel auch in der zweiten Phase der Fall gewesen.

Es sei praktisch nicht vorgekommen, dass rund ein halbes Jahr nach dem ersten Test bei Patienten keine Antikörper mehr nachweisbar gewesen seien, sagte Hoelscher. Ob die Nachweisbarkeit von Antikörpern auch bedeutet, dass die Betroffenen immun sind, ist offen. Für die Feststellung einer Immunität wären weitere und komplexere Tests nötig. Die Studie, an der auch das Helmholtz Zentrum München beteiligt ist, wird weiter fortgesetzt.

Österreich startet in den dritten Lockdown

Samstag, 26. Dezember, 07.12 Uhr: In Österreich beginnt am Samstag der dritte Lockdown. Viele Geschäfte müssen drei Wochen schließen. Außerdem gelten bis mindestens Mitte Januar Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen. Mit der Maßnahme will das Land die Verbreitung des Coronavirus weiter eindämmen. Zuletzt war das öffentliche Leben von Mitte November bis Anfang Dezember heruntergefahren worden. Seitdem ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gefallen. In den vergangenen sieben Tagen wurden rund 160 Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt. Damit liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Gegensatz zu den vergangenen Monaten inzwischen unter den aktuellen Werten in Deutschland.

Türkei verlangt von allen Einreisenden negativen Corona-Test

22.03 Uhr: Die Türkei verlangt bei allen Einreisen künftig einen negativen Corona-Test. Für Flugpassagiere gilt dies schon ab diesem Montag, für alle anderen Reisenden ab Mittwoch, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitagabend sagte. Der PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. dpa/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa Fluggäste aus der Türkei wollen sich am Flughafen Tegel freiwillig auf Corona testen lassen und warten bis die Teststelle öffnet. freiwillig.

Wer als Fluggast keinen Test vorweisen könne, dürfe gar nicht erst nicht einsteigen, sagte er. Und wer aus Großbritannien, Südafrika oder Dänemark komme, werde nach der Einreise separat in Quarantäne genommen. In den Staaten waren zuletzt mutierte Viren nachgewiesen worden, die mutmaßlich deutlich ansteckender sind.

Die Türkei erwartet ebenfalls am Montag eine erste Lieferung eines chinesischen Impfstoffs, wie Koca sagte. Auch habe man eine Bestellung bei den Herstellern Biontech/Pfizer aufgegeben.

Auch zu Weihnachten mehr als 20.000 Neuinfektionen in Deutschland – 293 neue Todesfälle

21.31 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Deutschland auf einem hohen Niveau. Von Donnerstag auf Freitag haben 15 Bundesländer in Summe 20.083 Neuinfektionen gemeldet (Stand: 24.12., 21.27 Uhr) – nur Bremen gibt über die Weihnachtstage keine neuen Zahlen bekannt. Insgesamt wurden nach Berechnungen von FOCUS Online 293 neue Todesfälle gemeldet. dpa/Kay Nietfeld/dpa Eine Passantin fotografiert die weihnachtlich beleuchtete Straße Unter den Linden in Berlin. Der Feierabendverkehr ist hier nach dem harten Lockdown spürbar zurückgegangen.

Damit liegt Deutschland zwar rund 8000 Fälle unter den Neuinfektionen des Vortags, die Aussagekraft der heutigen Zahlen ist aber durch die Weihnachtstage gemindert, weil es zu Meldeverzügen kommen kann.

Die meisten neuen Infektionen meldeten NRW (+4238), Bayern (+3781) und Baden-Württemberg (+1947).

Der sogenannte R-Wert liegt am ersten Weihnachtstag nicht neu vor, da das Robert-Koch-Institut am Freitag keinen Situationsbericht veröffentlicht hat. Am Donnerstag lag der R-Faktor bei 0,87 – das heißt, 100 infizierte Menschen stecken statistisch derzeit 87 weitere an.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 227.291 (+1947), 4399 Todesfälle (+27)
  • Bayern: 305.853 (+3781), 6117 Todesfälle (+45)
  • Berlin: 92.357 (+278), 1118 Todesfälle (+2)
  • Brandenburg: 40.818 (+740), 897 Todesfälle (+19)
  • Bremen: 13.022, 177 Todesfälle – Gesundheitsamt meldet an Weihnachtstagen nicht –
  • Hamburg: 34.818 (+360), 498 Todesfälle – Gesundheitsamt meldet heute keine Zahlen zu Todesfällen
  • Hessen: 129.206 (+2992), 2396 Todesfälle (+65)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 10.846 (+162), 139 Todesfälle (+5)
  • Niedersachsen: 101.650 (+1332), 1770 Todesfälle (+7)
  • Nordrhein-Westfalen: 373.286 (+4238), 5834 Todesfälle (+57)
  • Rheinland-Pfalz: 68.088 (+567), 1229 Todesfälle (+16)
  • Saarland: 19.317 (+195), 431 (+6 Todesfälle)
  • Sachsen: 121.127 (+1602), 2669 Todesfälle (+24)
  • Sachsen-Anhalt: 26.786 (+608), 509 Todesfälle (+2)
  • Schleswig-Holstein: 23.081 (+229), 359 Todesfälle (+4)
  • Thüringen: 37.318 (+1053), 805 Todesfälle (+14)

Gesamt (Stand 25.12., 21.27 Uhr): 1.624.864 (+20.083), 29.347 Todesfälle (+293)

Vortag (Stand 24.12., 20.37 Uhr): 1.604.781 (+28.724), 29.054 Todesfälle (+351)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund ca. 1.206.200 (+ 21.800)

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei: 389.317 (Vortag: 391.578 )

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand: 24.12.): 0,87 (Vortag: 0,83) kein neuer Wert am 25.12.

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5374 (+35)

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2849 (+22)

Niederlande erklärt Deutschland zum Risikogebiet: Negativer Test vor Einreise nötig

21.25 Uhr: Wer in die Niederlande fliegen will, benötigt beim Einchecken ab 29. Dezember einen negativen PCR-Coronatest. Das gelte auch für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, wie das Auswärtige Amt am Freitagabend mitteilte. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Die Niederlande haben laut Auswärtigem Amt Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Wer in den Niederlanden angekommen ist, dem wird dringend empfohlen, sich in eine zehntägige Hausquarantäne zu begeben. Der negative Test, der für die Einreise in die Niederlande benötigt werde, sei kein Ersatz für die Quarantäne.

Klinikchef geht in Corona-Krise das Personal aus: "Müssen Betten außer Betrieb nehmen"

18.54 Uhr: Auf den Intensivstationen steigt die Zahl der Patienten unvermindert. Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag (Stand 18.54 Uhr) wurden 5.374 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt – das sind 20 mehr als am Vortag. 2.849 der Patienten wurden an Weihnachten invasiv beatmet. Dabei ist es in der Regel nötig, sie ins künstliche Koma zu versetzen. Insgesamt sind nach Divi-Angaben aktuell 4.313 Intensivbetten frei, 19.481 sind belegt.

Doch Krankenhäuser stehen vor einem weiteren Problem. Selbst wenn die Zahl der Betten ausreiche, fehle es oft an Personal. „Wir verzeichnen einen teilweise dramatisch höheren Ausfall beim Personal als zu normalen Zeiten“, erklärte etwa Stefan Eschmann, Chef der privaten KMG-Kliniken im Interview mit dem „Tagesspiegel“. Zu der Gruppe gehören neun Akutkliniken, dazu Rehakliniken, Pflegeheime und Arztpraxen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Mitarbeiter seien entweder selbst mit Corona infiziert, müssten ihre Kindern zu Hause betreuen oder seien aufgrund eines Risikokontakts in Quarantäne, führte der Krankenhausmanager näher aus. Beinahe täglich müssten aufgrund dieses Personalmangels Stationen oder Betten vom Netz genommen werden. „Das geht teilweise so weit, dass wir im zweistelligen Prozentbereich Betten außer Betrieb nehmen müssen, weil Personal in Quarantäne ist oder nicht zur Verfügung steht.“ dpa Mitarbeiterinnen der Pflege in Schutzausrüstung betreuen einen Corona-Patienten.

Papst gibt der Stadt Rom 4.000 Corona-Tests für Obdachlose

18.45 Uhr: Papst Franziskus hat der Stadt Rom 4.000 Corona-Testkits übergeben, die diese für obdachlose Menschen verwenden soll. Wie italienische Medien am Freitag berichteten, stammen die Kits aus der Slowakei und sind ein Geschenk von Präsidentin Zuzana Caputova, die vergangene Woche von Franziskus in Audienz im Vatikan empfangen wurde. Eingesetzt und durchgeführt werden die Tests in Zusammenarbeit des Päpstlichen Sozialdienstes (Apostolische Almosenverwaltung) und zwei kommunalen Gesundheitsdiensten in der Hauptstadt. Als Bischof von Rom kümmern sich die Päpste traditionell auch um soziale Probleme in der Stadt.

Zahl der Corona-Neuinfektionen nimmt in Italien wieder zu

18.04 Uhr: Die Gesundheitsbehörden in Italien haben nach knapp zwei Wochen wieder mehr als 19.000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Fast 19.040 Corona-Fälle seien gemeldet worden, hieß es am Freitag. Höher lag der Wert zuletzt am 12. Dezember, mit damals knapp 20 000 Ansteckungen. Binnen 24 Stunden wurden knapp 460 Tote mit Sars-CoV-2 registriert.

Italien hat damit seit dem Beginn der Pandemie mehr als 71.000 Tote mit dem Coronavirus zu beklagen und insgesamt fast 2,03 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet. Zuletzt schien sich ein Trend sinkender Infektionszahlen abzuzeichnen. Die Experten des Gesundheitsministeriums sprachen von einer sich abflachenden Kurve bei den Neuinfektionen. Gleichzeitig betonten sie jedoch, dass sich die Kurve immer langsamer abflache.

Neue Coronavirus-Mutation nun auch in Japan nachgewiesen

15.43 Uhr: Japan ist das nächste Land, in dem die neue, zuerst in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation nachgewiesen wurde. Die deutlich ansteckendere Variante B.1.1.7 sei bei fünf Flugpassagieren, die aus Großbritannien eingereist waren, festgestellt worden, teilte Gesundheitsminister Norihisa Tamura am Freitag mit.

Lkw-Staus am Ärmelkanal: Britisches Militär verstärkt Einsatz

14.00 Uhr: Die britische Regierung hat ihre Bemühungen verstärkt, den riesigen Lkw-Stau in der Grafschaft Kent möglichst rasch aufzulösen. Zu den bereits 300 Soldaten, die im Einsatz seien, um die Fahrer schnellst möglich auf das Coronavirus zu testen, seien nun 800 weitere hinzugekommen, teilte das Verteidigungsministerium in London am Freitag mit. Trotzdem wird erwartet, dass es noch Tage dauert, bis sich der Rückstau aufgelöst hat. dpa

Tausende Fernfahrer waren seit vergangenem Sonntag in England steckengeblieben, nachdem Frankreich wegen einer neuen, womöglich noch ansteckenderen Coronavirus-Variante seine Grenze komplett geschlossen hatte. Am Mittwoch wurde eine Einigung zwischen London und Paris erreicht. Die Fernfahrer müssen sich demnach einem Corona-Schnelltest unterziehen, bevor sie den Ärmelkanal per Schiff oder durch den Eurotunnel überqueren dürfen – eine erhebliche logistische Aufgabe.

Der britische Verkehrsminister Grant Shapps hatte am Donnerstag mitgeteilt, mehr als 2300 Fahrer seien bereits getestet worden, davon hätten nur drei ein positives Ergebnis gehabt.

Laut der britischen Nachrichtenagentur PA hatten bis Freitag 700 Lkws die Überfahrt über den Ärmelkanal angetreten. Die Fahrer hatten das das mit lautstarkem Hupen gefeiert. Mehr als 5000 Lkw hängen PA zufolge aber weiterhin auf dem stillgelegten Flugplatz Manston und einem abgesperrten Teil der Autobahn M20 fest. Viele der Fahrer hatten sich beschwert, dass ihnen Wasser und Lebensmittel ausgingen. Auch Toiletten gibt es für viele nicht.

Verheerende Zahlen: Fast alle deutschen Mega-Hotspots liegen in Sachsen

10.52 Uhr: In Sachsen zeichnet sich in der Corona-Pandemie weiter keine Entspannung ab. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut 441,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz). Am Vortag waren es noch 425,7. Das ist der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer, deutschlandweit beträgt er im Schnitt 188,8.

Unter den zehn am meisten betroffenen Landkreisen in Deutschland waren am Freitag sieben aus Sachsen: Sächsische Schweiz- Osterzgebirge stand mit einem Wert von 628,3 an der Spitze, gefolgt von Zwickau (603,8). Dahinter rangierten Bautzen (588,5), Mittelsachsen (538,0), Görlitz (533,8) sowie der Erzgebirgskreis (527,8) und die kreisfreie Stadt Chemnitz (492,0)

Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen im Freistaat bis Mittwoch binnen 24 Stunden um 3661. Damit gab es seit Beginn der Pandemie sachsenweit 119 525 von Laboren bestätigte Fälle. 2645 Menschen starben. Derzeit werden in sächsischen Krankenhäusern 3374 Frauen und Männer mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 608 von ihnen auf der Intensivstation. dpa

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 225.344 (+3499), 4372 Todesfälle (+42)
  • Bayern: 302.072 (+5218), 5821 Todesfälle (+251)
  • Berlin: 92.079 (+952), 1116 Todesfälle (+11)
  • Brandenburg: 40.078 (+1181), 878 Todesfälle (+22)
  • Bremen: 13.022, 177 Todesfälle – Gesundheitsamt meldet an Weihnachtstagen nicht –
  • Hamburg: 34.458 (+584), 498 Todesfälle (+15)
  • Hessen: 126.214 (+1165), 2331 Todesfälle (+35)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 10.685 (+151), 134 Todesfälle (+7)
  • Niedersachsen: 100.318 (+2147), 1763 Todesfälle (+32)
  • Nordrhein-Westfalen: 369.048 (+6629), 5777 Todesfälle (+170)
  • Rheinland-Pfalz: 67.521 (+799), 1213 Todesfälle (+15)
  • Saarland: 19.122 (+250), 425 Todesfälle (+4)
  • Sachsen: 119.525 (+3661), 2645 Todesfälle (+98)
  • Sachsen-Anhalt: 26.178 (+836), 507 Todesfälle (+27)
  • Schleswig-Holstein: 22.852 (+306), 355 Todesfälle (+3)
  • Thüringen: 36.265 (+1348), 791 Todesfälle (+34)

Gesamt (Stand 24.12., 20.37 Uhr): 1.604.781 (+28.724), 28.803 Todesfälle (+351)

Vortag (Stand 23.12., 21.40 Uhr): 1.576.057 (+30.304), 28.452 Todesfälle (+944)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund ca. 1.184.400 (+24.300)

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei: 391.578 (Vortag: 387.578)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand: 24.12.): 0,87 (Vortag: 0,83)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5.339 (+125)

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2827 (+23)

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