Brustschwimmen: So werden die Muskeln entlastet – Naturheilkunde & Naturheilverfahren Fachportal

Rückenfit an der frischen Luft

Schwimmen steht auf der Liste der rückenfreundlichsten Sportarten ganz weit oben. Allerdings ist nicht jeder Schwimmstil gleichermaßen gut für den Rücken und man kann dabei Fehler machen. Fachleute erklären, warum man beim Brustschwimmen immer mal wieder untertauchen sollte. Sie haben noch mehr Tipps, um mit fittem Rücken durch den Sommer zu kommen.

Warme Temperaturen, Sonnenstrahlen und frische Luft: Im Sommer bringt Bewegung im Freien mehr Spaß, als etwa der Gang ins wiedereröffnete Fitnessstudio oder Home-Workouts. Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen, gibt es viele – doch nicht jede Sportart ist gleichermaßen rückenfreundlich. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. erklärt in einer Mitteilung, wie Sommersport auch dem Rücken gut tut.

Entlastung der Muskeln

Bewegung im Wasser tut vor allem in der Sommerhitze gut und ist noch dazu gelenkschonend und rückenfreundlich. Rückenschwimmen gilt als der gesündeste Schwimmstil, so die AGR in einer älteren Mitteilung, doch Brustschwimmen ist am weitesten verbreitet und wird am häufigsten angewendet.

Die symmetrischen Bewegungen fördern unabhängig vom Schwimmstil einen gesunden Rücken. Dennoch lohnt es sich, dabei einiges zu beachten. So ist es beim Brustschwimmen sinnvoll, die Monotonie zu durchbrechen und zwischendurch auch mal unterzutauchen. Währenddessen wird der Kopf gestreckt und zur Verlängerung der Wirbelsäule – so werden die Muskeln entlastet.

Beim Kraulen liegt der Fokus darauf, die Schultern durch die häufigen Armbewegungen nicht zu stark zu belasten. Dies funktioniert, in dem bei der Seitenatmung nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper gedreht wird.

Und beim Rückenschwimmen sollte der Kopf nicht zu weit nach hinten gelegt werden. Wer nicht gerne schwimmt, kann auch Aquagymnastik ausprobieren. Das hat laut den Fachleuten ebenso positive Effekte auf Muskeln und Gelenke.

Yoga und Rücken-Workouts

Auch Yoga kräftigt gezielt den Rücken und spricht bestimmte Muskelgruppen an. Außerdem macht die Kombination aus sanften Bewegungen und bewusstem Atmen nicht nur gelenkiger, sondern entspannt und sorgt für einen ausgeglichenen Geist. Im Sommer kann man Yoga oder auch Rücken-Workouts ganz gut im Freien absolvieren. Denn ob im Garten oder im Park – Platz für eine Sportmatte ist überall und gleichzeitig kann Vitamin D getankt werden.

Joggen und Nordic Walking

Wer es noch aktiver mag, kann sich eine schöne Laufstrecke heraussuchen. Beim Joggen wird der Rücken trainiert und es kann sogar vorbeugend wirken. Gleichzeitig belastet das Laufen aber die Bandscheiben und Gelenke. Bevor es losgeht, sind laut der AGR Stabilisationsübungen wie der Unterarmstütz für eine starke Körpermitte sinnvoll. Dehnen kann bestehende Verspannungen lösen.

Neben passenden Laufschuhen, die auf den eigenen Laufstil ausgerichtet sind, ist laut den Fachleuten die Lauftechnik entscheidend. Viele Menschen setzen mit der Ferse oder den Fußballen auf dem Boden auf und begünstigen dadurch Rückenprobleme. Belastet man dagegen den Mittelfuß, können die beim Joggen wirkenden Kräfte besser abgefedert werden.

Wer bereits Rückenprobleme hat oder an Übergewicht leidet, sollte besser auf Nordic Walking setzen. Das bringt den Kreislauf in Schwung. Gleichmäßige Bewegungsabläufe sowie die Nutzung der Stöcke wirken zusätzlich gelenkschonend. Wandern bietet sich ebenfalls an – und macht bei gutem Sommerwetter doppelt so viel Spaß. Wer möchte, nutzt zusätzlich Wanderstöcke, um wie beim Nordic Walking Muskeln und Gelenke zu entlasten. (ad)

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