DocMorris beteiligt sich an Initiative „Deutschland gegen Corona“

Der niederländische Versandkonzern DocMorris beteiligt sich gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen an der Aufklärungskampagne „Alle für alle – Deutschland gegen Corona“. Auf zwölf Plakaten und in einem Video wird auf Maßnahmen zur Unterbrechung der Corona-Infektionsketten hingewiesen. Dabei sind neben DocMorris unter anderem das ZDF, die Deutsche Bank und die DAK. Auf der Facebook-Seite der Niederländer haben unter anderem Apotheker für eine kritische Diskussion rund um die Beteiligung von DocMorris gesorgt.

Unter dem Hashtag #allefüralle ist die Aufklärungskampagne „Deutschland gegen Corona“ gestartet. Der zentrale Appell der Initiative lautet: „Haltet Abstand und gleichzeitig zusammen!“ Auf der Internetseite der Initiative heißt es: „Die neu gegründete Initiative „Deutschland gegen Corona“ appelliert mit der Hilfe von großen Partnern und Aktionen an jeden Einzelnen von uns: Haltet Abstand und gleichzeitig zusammen. Denn nur gemeinsam können wir die Krise bewältigen.“ Interessenten werden dazu aufgerufen, sich mit dem oben genannten Hashtag „solidarisch zu zeigen“.

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Die Internetseite enthält zudem zwölf verschiedene Motive, auf denen es zumeist darum geht, wie Infektionsketten in Zeiten des Coronavirus unterbrochen werden können. Auf mehreren Plakaten wird dafür geworbene, Abstand zu halten. Es geht aber auch darum, Leute zu solidarischen Aktionen zu bewegen – beispielsweise das Erledigen von Einkäufen für Ältere und Betroffene. An der Initiative ist eine bunte Mischung aus insgesamt 25 Medienunternehmen, Großkonzernen, einer Krankenkasse und weiteren Unternehmen beteiligt. Neben DocMorris sind auch die Deutsche Bank, die DAK, das ZDF, der „Spiegel“, der „Stern“, das Medienmagazin „Journalist“ sowie Facebook beteiligt.

Am gestrigen Dienstagabend hat DocMorris auf seiner Facebook-Seite auf die Initiative hingewiesen. Seitdem hat sich dort eine rege Diskussion rund um die Beteiligung des EU-Versenders entwickelt, an der auch Apotheker beteiligt sind. Ein Nutzer weist darauf hin, dass der Konzern gar nicht aus Deutschland kommt. In anderen Beiträgen geht es darum, dass sich die Apotheken, beispielsweise mit der Herstellung von Desinfektionsmitteln oder mit ihren Notdiensten, derzeit verstärkt um die Krisenbewältigung kümmern. Aber es werden auch kritische Stimmen laut: Ein Nutzer beschwert sich beispielsweise darüber, dass er mehrere Apotheken aufsuchen müsse, um das von ihm gewünschte Präparat zu erhalten. Bei DocMorris sehe er sofort den Lagerbestand – vom Sofa aus.

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