Innere Blutungen: Was Aspirin so gefährlich macht – Video

Bei Gliederschmerzen, Kopfweh und Schwindel greifen viele ganz selbstverständlich zu Aspirin. Auch zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen wird es eingesetzt. Dabei birgt die Einnahme des frei erhältlichen Schmerzmittels erhebliche Gefahren.

Der in Aspirin enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure lindert Schmerzen, Entzündungen und senkt Fieber. Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung wird das Medikament aber auch präventiv zur Vermeidung von Schlaganfällen und Herzinfarkten eingesetzt. Doch Forscher des Londoner King's College warnen nun vor den Gefahren von Aspirin.

Risiko einer inneren Blutung steigt um 43 Prozent

In einer im „Journal of the American Medical Association“ veröffentlichen Studie heißt es, dass die tägliche Einnahme zur Vorbeugung von Gefäßverschlüssen wie Herzinfarkt und Schlaganfall nicht ungefährlich sei. Zwar reduziere Acetylsalicylsäure das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko bei einem gesunden Menschen um elf Prozent. Dafür steige aber die Gefahr einer inneren Blutung um ganze 43 Prozent an. Das zeigten 13 klinische Testreihen mit Daten von über 164.000 Probanden.

Risiko und Nutzen von Aspirin immer abwägen

Studienleiter Sean Zheng erklärt dazu: „Die Studie zeigt, dass es nicht genügend Belege dafür gibt, gesunden Menschen Aspirin zur dauerhaften Einnahme gegen Herzinfarkte und Schlaganfälle zu empfehlen.“ Deshalb sollten Patienten immer in Absprache mit einem Arzt Nutzen und Risiko des Medikaments abwägen.


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