Mit der ABCDE-Regel finden Sie bedenkliche Muttermale auf der Haut

Wer will schon gerne zum Arzt rennen, wenn eigentlich kein akutes Problem besteht? So geht es vielen Menschen, weshalb Besuche zur Hautkrebs-Früherkennung oft ewig vor sich hergeschoben werden.

Mit der ABCDE-Regel können Sie aber auch zu Hause einen ersten Check machen, um problematische Hautstellen zu erkennen. Dafür stehen die Buchstaben jeweils:

  • A = Asymmetrie
  • B = Begrenzung
  • C = Colour (Farbe)
  • D = Durchmesser
  • E = Erhabenheit

Zugegeben, das „C“ ist mit dem englischen Begriff ein wenig reingemogelt. Dennoch hilft die Regel bei der frühzeitigen Erkennung. Hier erfahren Sie, worauf Sie genauer achten müssen.

Bild: damiangretka / Getty Images Gefährliche Muttermale auf der Haut erkennen: Warum die ABCDE-Regel so wichtig ist  

ABCDE-Check: Hautkrebs oder harmlos?

Gehen Sie von A bis E vor, um Hautveränderungen wie Leberflecken oder Muttermale zu bewerten.

  • Asymmetrie: Wenn die Stellen unregelmäßig statt rund oder oval sind, dann ist das ein schlechtes Zeichen.
  • Begrenzung: Harmlose Pigmentflecke sind eindeutig begrenzt und glatt. Problematische Stellen wirken daher eher verwaschen oder zackig.
  • Colour (Farbe): Hier wird die Beurteilung etwas schwieriger. Prüfen Sie, ob die Farbe gleichmäßig ist oder variiert. Achten Sie auf rosa oder graue Verfärbungen.
  • Durchmesser: Wenn die Hautveränderung größer als fünf Millimeter ist, sollten Sie einen Hausarzt aufsuchen.
  • Erhabenheit: Fühlen Sie, wie hoch die Stelle über der restlichen Hautoberfläche steht. Wenn diese merklich herausragt und über einen Millimeter hoch ist, ist das ein Anzeichen für Hautkrebs.

Getty Images/iStockphoto Solche Leberflecke können erste Anzeichen für Hautkrebs sein.  

Am besten führen Sie den ABCDE-Check bei hellem Tageslicht durch. Wenn Sie mögen, verwenden Sie auch eine kleine Lupe, um die Hautstellen besser sehen zu können.

Für Stellen am Rücken brauchen Sie natürlich Hilfe, denn über einen Spiegel dürfte die Begutachtung der Leberflecken schwierig sein. Wie immer gilt: Eine Selbstdiagnose soll nur erste Anhaltspunkte liefern – die finale Beurteilung sollten Sie immer einem Hautarzt überlassen.

Glücklicherweise übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen ab einem Alter von 35 Jahren – und das sogar alle zwei Jahre.

 

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