Nach Panne: AstraZeneca kündigt neue Impf-Studie an – eine Million Corona-Infektionen in Deutschland

Die Coronavirus-Pandemie hält Deutschland weiterhin fest im Griff: Die Bundesländer verlängern ihren Teil-Lockdown. Bei AstraZeneca gibt es Probleme mit den Resultaten der Impfstoff-Studie. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

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  • Die aktuellen Zahlen nach Bundesländern

Topmeldungen zur Corona-Pandemie in Deutschland und der Welt

  • Landkreis Görlitz verhängt ab Dezember schärfe Maßnahmen (19.41 Uhr)
  • Hildburghausen verschärft Corona-Maßnahmen erneut (16.37 Uhr)
  • Mehr als 1300 Briten erhalten versehentlich positives Corona-Testergebnis (15.49 Uhr)

15.736 Neuinfektionen in Deutschland – Zahlen steigen gegenüber Vorwoche

20.49 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben in den vergangenen 24 Stunden 15.736 neue Corona-Fälle gemeldet, wie aus einer Berechnung von FOCUS Online hervorgeht. Das sind rund 2000 mehr als am vergangenen Samstag. Allerdings konnte Berlin wegen technischer Probleme am Samstag keine neuen Zahlen melden (Stand 21.00 Uhr). Auch ohne Berücksichtigung der Hauptstadt liegt die Zahl der Neuinfektionen noch immer um rund 1000 höher als vor einer Woche.

Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 ist von Freitag auf Samstag um 256 gestiegen – das sind 70 mehr als im selben Zeitraum vor einer Woche.

Der R-Wert stieg leicht von 0,82 auf 0,94. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen (+26) steigt an, während die Zahl der beatmeten Covid-Patienten leicht sinkt (-4).

Das Niveau der Infektionen bleibt weiterhin hoch: Insgesamt gibt es in Deutschland nun 1.033.949 Corona-Fälle.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 147.876 (+2269), 2701 Todesfälle (+31)
  • Bayern: 202.370 (+3938), 3764 Todesfälle (+62)
  • Berlin: 63.064 (+1400), 539 Todesfälle (+12) – Technische Problem, keine neuen Zahlen –
  • Brandenburg: 19.557 (+612), 362 Todesfälle (+16)
  • Bremen: 10.047 (+171), 119 Todesfälle (+1)
  • Hamburg: 24.606 (+300), 281 Todesfälle (+0)
  • Hessen: 84.845 (+1594), 1232 Todesfälle (+33)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 5908 (+88), 61 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 70.092 (+859), 1140 Todesfälle (+19)
  • Nordrhein-Westfalen: 255.105 (+4231), 3380 Todesfälle (+74)
  • Rheinland-Pfalz: 43.010 (+365), 515 Todesfälle (+7)
  • Saarland: 12.827 (+278), 278 Todesfälle (+1)
  • Sachsen: 52.214, 846 Todesfälle – Das Gesundheitsamt meldet samstags keine Zahlen –
  • Sachsen-Anhalt: 11.998 (+272), 163 Todesfälle (+3)
  • Schleswig-Holstein: 14.067 (+219), 249 Todesfälle (+4)
  • Thüringen: 16.363 (+541), 345 Todesfälle (+5)

Gesamt (Stand 28.11., 20.46 Uhr): 1.033.949 (+15.736), 15.975 Todesfälle (+256)

Vortag (Stand 27.11., 20.00 Uhr): 1.018.213 (+22.695), 15.719 Todesfälle (+369)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 711.000 (+14.900)

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei: 306.974 (Vortag: 304.419)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand: 28.11.): 0,94 (Vortag: 0,82)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 3896 (+26)

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2308 (-4)

Hotels in Mecklenburg-Vorpommern dürfen über Weihnachten Familienbesucher beherbergen

20.26 Uhr: Hotels und Pensionen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen vom 23. Dezember bis 1. Januar für Gäste öffnen, die ihre Familie besuchen. Drei Übernachtungen seien erlaubt, teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Wirtschaft, Kommunen und Verbänden mit.

Kosmetiksalons dürfen in Mecklenburg-Vorpommern möglicherweise vom 5. Dezember an wieder öffnen, wenn die Corona-Infektionszahlen am Tag davor erkennbar nach unten weisen. Am nächsten Freitag würden die Zahlen angeschaut und überlegt, ob für diesen Bereich zum zweiten Adventswochenende gelockert werden könne, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstag nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften, Kommunen und Verbänden.

Corona in Deutschland: Landkreis Görlitz verhängt ab Dezember schärfe Maßnahmen

19.41 Uhr: Der Landkreis Görlitz verschärft ab Dienstag (01.12.) die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie. Eine entsprechende Allgemeinverfügung sei in Vorbereitung, teilte das Landratsamt am Samstag mit. Der Wert der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner pro Woche lag am Samstag bei 400,8. Seit Anfang November wird demnach der Schwellenwerte von 200 dauerhaft überschritten.

Dazu zählt eine Ausgangsbeschränkung. Demnach darf die Wohnung nur noch mit einem triftiger Grund verlassen werden: zur Arbeit, zum Einkauf, zur Schule und zur Kita. Zudem gilt ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum, eine weitgehende Maskenpflicht im öffentlichen Raum sowie die grundsätzliche Beschränkung von Versammlungen auf maximal 200 Teilnehmer. dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa-tmn Görlitz ist zwar die östlichste Zipfelstadt – aber nicht der östlichste Zipfel des Landes selbst.

In Sachsen lagen am Freitag nach Angaben des Sozialministeriums bis auf die Landkreise Leipzig, Meißen und die Stadt Leipzig alle Landkreise und kreisfreien Städte über dem Inzidenzwert von 200. Die Landesregierung hatte am Freitag beschlossen, dass wenn dieser Wert fünf Tage lang überschritten ist, schärfere Maßnahmen gelten sollen. Der Präsident des Landkreistages und Landrat des Erzgebirgskreis, Frank Vogel hatte auf einheitliche Regelungen gedrungen, weil es viele Berufs- und Schulpendler über die Landkreisgrenzen hinweg gebe.

Mehr als 60 Festnahmen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in London

17.39 Uhr: In London ist es bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mehr als 60 Menschen seien festgenommen worden, unter anderem wegen Verstoßes gegen die Auflagen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, teilte die Polizei mit.

Tausende Demonstranten waren in der britischen Hauptstadt aus Protest gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straße gegangen. Auf der zentralen Oxford Street kam es zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei, wie auf Videoaufnahmen zu sehen war.

Großbritannien verzeichnet mit mehr als 57.000 Corona-Toten die höchsten Opferzahlen in Europa. Am Dienstag endet in England nach vier Wochen ein zweiter Lockdown. Für Millionen Menschen im Land bleiben jedoch strikte Beschränkungen bestehen. Mehrere Großstädte wie Birmingham, Leeds, Manchester und Sheffield fallen unter die höchste Warnstufe eines Drei-Stufen-Plans der Regierung. Dort bleiben Gastronomie und Freizeiteinrichtungen auch nach dem Ende des Lockdowns am Dienstag geschlossen.

Corona-Regeln völlig egal: 7000 Menschen toben bei heimlicher Mega-Hochzeit

FOCUS Online/Wochit Corona-Regeln völlig egal: 7000 Menschen toben bei heimlicher Mega-Hochzeit

Corona in Deutschland: Hildburghausen verschärft Maßnahmen erneut

16.28 Uhr: Der am stärksten von der Pandemie betroffene Kreis Hildburghausen verhängt noch härtere Corona-Regeln: Nach dem unangemeldeten Corona-Protest gilt ab Sonntag ein Versammlungsverbot. Mit einer neuen Verordnung untersagte das Landratsamt am Samstag Versammlungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel sowie sämtliche Veranstaltungen im Kreisgebiet. Zudem gilt in der Innenstadt von Hildburghausen jetzt eine allgemeine Maskenpflicht.

Nach den neuen Corona-Regeln können nun nur noch im Einzelfall und auf Antrag Versammlungen genehmigt werden, wenn sie infektionsschutzrechtlich vertretbar sind und vier Tage vorher angemeldet wurden. Unangemeldete Versammlungen sind demnach verboten. Untersagt wurden auch Sitzungen der Kommunen, Parteitage, Gottesdienste und Märkte – mit Ausnahme von Wochenmärkten und Beerdigungen. dpa/Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa Ein Polizeifahrzeug steht im Hildburghausener Stadtzentrum auf der Straße.

Bei einem Corona-Protest waren am vergangenen Mittwoch mehrere Hundert Menschen mit Kindern und teils ohne Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand singend durch die Kreisstadt Hildburghausen gezogen. Der Aufzug sorgte bei Landes- und Kommunalpolitikern sowie im Netz für Fassungslosigkeit und Entsetzen. Die Polizei löste die Ansammlung schließlich auch mit Hilfe von Pfefferspray auf.

Für die rund 63.000 Einwohner der Region gilt bereits seit Mittwoch ein harter Lockdown mit strengen Ausgangsbeschränkungen; Kitas und Schulen wurden geschlossen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche lag im Kreis am Samstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 595 (Vortag: knapp 630).

Panne in Großbritannien – Mehr als 1300 Briten erhalten versehentlich positives Corona-Testergebnis

15.49 Uhr: In Großbritannien ist mehr als 1300 Menschen fälschlicherweise ein positives Corona-Testergebnis ausgestellt worden. 1311 Bürgern aus mehr als 100 Kommunen, die sich zwischen dem 19. und 23. November hätten testen lassen, sei ein positives Ergebnis ausgestellt worden, das jedoch ungültig sei, teilte die britische Gesundheitsbehörde am Freitagabend mit. Es habe Probleme mit den verwendeten Chemikalien gegeben. Die Betroffenen würden benachrichtigt und sollten sich einem weiteren Test unterziehen. dpa/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpabild Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten.

Es ist nicht die erste Panne des britischen Test- und Nachverfolgungssystems: Im Oktober waren Tausende positive Fälle zunächst nicht in die Statistik eingegangen, da sie nicht korrekt in eine Excel-Tabelle übertragen worden waren.

Mittlerweile zählt Großbritannien mehr als 1,5 Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Bei mehr als 72.000 Todesfällen ist Covid-19 auf dem Totenschein erwähnt.

Inzwischen 80 Menschen in Asylbewerber-Einrichtung in Trier mit Coronavirus infiziert

15.30 Uhr: In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (AfA) in Hermeskeil sind mittlerweile 80 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Bereits in der zurückliegenden Woche war die Einrichtung wegen des Corona-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt worden. So galten am Montag 59 Menschen als infiziert. Nach erneuten Testungen habe sich nun gezeigt, dass die Zahl der Infizierten weiter gestiegen sei.

Betroffene und ihre Kontaktpersonen wurden demnach in den Quarantänebereich der Einrichtung verlegt. Insgesamt lebten aktuell 680 Frauen und Männer in der Einrichtung im Kreis Trier-Saarburg. Sie dürfen die Unterkunft vorerst nicht verlassen. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk berichtet.

Die Unterkunft, die zu den vier Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber des Landes zählt, war nach einem Corona-Ausbruch im August schon einmal unter Quarantäne gestellt worden. Damals wurden 65 Infektionen mit dem Coronavirus gezählt.

Bundesregierung will armen Ländern beim Kampf gegen Corona stärker helfen

14.59 Uhr: Die Bundesregierung will ihre Unterstützung im Kampf gegen Corona weltweit verstärken. In diesen Tagen starten Einsätze der Expertengruppe Gesundheit in Kirgistan, Costa Rica und der Dominikanischen Republik, wie das Entwicklungsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. "Wir müssen alles tun, um ein weiteres Ausbreiten einzudämmen", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mit Blick auf steigende Infektionszahlen in den ärmeren Ländern. Oft mangele es bereits an Labormöglichkeiten, um das Virus zu erkennen. dpa

Daher helfe Deutschland seinen Partnerländern mit medizinischen Experten, Tests und der Schulung von Laborpersonal, so Müller weiter. Den Angaben zufolge wurden die Teams der "Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit" 2015 als Reaktion auf den Ebola-Fieberausbruch in Westafrika ins Leben gerufen. Seitdem hätten sie 31 Missionen in rund 20 Ländern durchgeführt, unter anderem bei den Lassa- und Ebola-Ausbrüchen in Westafrika.

Vier Kliniken nehmen keine Patienten mehr auf: Corona-Lage in Berlin spitzt sich zu

13.00 Uhr: In Berlin spitzt sich die Corona-Situation weiter zu. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, nehmen vier Kliniken in der Hauptstadt keine weiteren Coronapatienten mehr auf, da ihre Intensivbetten bereits voll ausgelastet sind.

Bei den Einrichtungen soll es sich um das Klinikum Emil von Behring (Zehlendorf), das Martin-Luther-Krankenhaus (Schmargendorf), das Humboldt-Krankenhaus (Borsigwalde) und das Auguste-Viktoria-Krankenhaus (Schöneberg) handeln. Die Hauptstadt ist weiterhin schwer betroffen durch das Virus, aktuell gibt es dort 21.763 aktive Fälle.

In ganz Berlin sind aktuell 23,5 Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern mit Corona-Patienten belegt.

  
 


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