Polizei muss illegale Party zweimal beenden – Flaschenwürfe gegen Beamte

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt weiterhin fest im Griff. Am kommenden Dienstag berät sich Bundeskanzlerin Merkel mit den Länderchefs über eine Verschärfung des Lockdowns. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

Top-News zur Corona-Pandemie am 16. Januar 2021

  • Berliner Polizei sprengt Hochzeitsfeier mit 60 Gästen (08.58 Uhr)
  • Bericht: Deutsche Bahn prüft FFP2-Maskenpflicht (07.21 Uhr)
  • Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen sinkt auf 256 (17.35 Uhr)

Corona im Überblick:

  • Live-Karte zum Coronavirus und Radar mit Zahlen und Fakten
  • News, Service und Ideen zur Pandemie finden Sie in unserem Überblick

Bericht: Altmaier will Corona-Hilfen für Unternehmen radikal vereinfachen

09.53 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plant eine radikale Vereinfachung der Corona-Hilfen – und eine kräftige Erhöhung insbesondere für jene Unternehmen, die bislang aus Sicht der Verbände zu wenig Unterstützung bekommen haben, berichtete der „Spiegel“.

Zuvor hatte das Wirtschaftsministerium „eine geradezu überwältigende Anzahl an dramatischen und zum Teil auch hochemotionalen Hilferufen“ von Händlern erreicht, heißt es in einem Hintergrundpapier des Handelsverband Deutschlands für das Ministerium, das dem „Spiegel“ vorliegt. Viele Händler fühlten sich angesichts der „als willkürlich und diskriminierend wahrgenommenen Corona-Regelungen und der unwirksamen Wirtschaftshilfen von den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen“.

Foto: dpa Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU)  

Wie der „Spiegel“ aus Ministeriumskreisen erfahren hat, sollen unter anderem für die Überbrückungshilfen III, mit denen die Regierung den Unternehmen vor allem bei Fixkosten unterstützt, die monatlichen Hilfssummen deutlich angehoben werden. Betriebe, die unmittelbar von Schließungen betroffen sind, sollen bis zu 1,5 Millionen Euro vom Bund bekommen – derzeit sind es maximal 500.000 Euro -, alle anderen eine Million, statt aktuell maximal 200.000.

Altmaier plant auch noch eine weitere Forderung des Einzelhandels zu erfüllen. Er will den Einzelhändlern ermöglichen, sogenannte Teilwertabschreibungen einzuräumen. Wenn ein Modegeschäft  wegen des Lockdowns die Winterware nicht verkaufen kann, soll es den Verlust zu 100 Prozent von den Fixkosten seines Betriebs abschreiben können. Damit will Altmaier die Verödung der Innenstädte bekämpfen. Finanzminister Scholz hatte sich bislang allerdings dagegen ausgesprochen. Bislang sind Altmaiers Vorschläge nicht mit dem Bundesfinanzministerium abgestimmt. Altmaier will mit Scholz in den nächsten Tagen darüber verhandeln.

Berliner Polizei sprengt Hochzeitsfeier mit 60 Gästen

08.58 Uhr: Sonntagnacht beendete die Berliner Polizei eine Hochzeitsfeier im Wedding, Anwohner und Zeugen hatten die Einsatzkräfte gegen 19 Uhr alarmiert und eine Feier mit etwa 60 Menschen gemeldet, berichtete die "Berliner Zeitung". Nach Informationen von vor Ort wollten die Gäste in einer angemieteten Penthouse-Wohnung feiern. Damit lagen nach Angaben der Einsatzkräfte von vor Ort mehrere Verstöße gegen die derzeit geltenden Corona-Verordnungen vor. Die Beamten beendeten die Feier und die Daten aller Anwesenden. Der Polizeieinsatz dauerte nach Angaben von Augenzeugen über zwei Stunden.

Foto: dpa Die Beamten aus Berlin haben in der Nacht auf Sonntag eine Hochzeitsfeier mit 60 Gästen beendet.  

Bericht: Deutsche Bahn prüft FFP2-Maskenpflicht

07.21 Uhr: Die Deutsche Bahn prüft intern die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht in Regional- und Fernzügen. Das geht aus einem Bericht der "Bild am Sonntag" hervor. Demnach hat die Bahn bis April bereits vorsorglich 10 Millionen Masken bei Herstellern bestellt. Bislang gilt in den Zügen der Deutschen Bahn nur die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Im Bahn-Tower rechnet man für die 40.000 Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit einem täglichen Bedarf von 80.000 Masken (2 Masken pro Tag je Mitarbeiter). Sollten Masken an Reisende verkauft und ausgegeben werden, bräuchte man laut interner Planung täglich 6,6 Millionen Stück.

Alleine für die Masken (Stückpreis 1,59 Euro) der 40.000 Bahnmitarbeiter würden monatliche Kosten von rund 2,2 Millionen Euro anfallen. Hinzu kämen monatlich 1,7 Millionen Euro als Erschwerniszulage (0,78 Euro pro Stunde) für die Mitarbeiter.

Polizei sprengt Party in Bar mit 24 Gästen

Sonntag, 17. Januar, 02.00 Uhr: Die Polizei hat eine Feier mit 24 Menschen in einer Bar im südhessischen Höchst aufgelöst. Die Beamten hatten beobachtet, wie mehrere Personen am Samstagabend durch den Hintereingang herein- und herauskamen, teilte die Polizei mit. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten sie die Gruppe, die sich trotz der geltenden Corona-Regeln zum Feiern traf. Keiner der Beteiligten trug eine Mund-Nasenbedeckung und auch die coronabedingten Abstände wurden nicht eingehalten. Alle müssen nun mit einer Anzeige rechnen. Da sich niemand als Inhaber der Bar zu erkennen gab, wurde das Lokal durch die Polizei geschlossen.

Bundesländer melden knapp 16.000 neue Corona-Fälle – R-Wert steigt erneut

20.56 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben am Samstag 15.921 Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt stieg die Zahl der bestätigten Coronafälle auf 2.030.513. Der R-Wert stieg erneut an und lag laut dem aktuellen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts am Samstag bei 0,99 (Vortag 0,91). dpa/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Die Zahl der Todesfälle und der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau.

776 weitere Menschen starben binnen eines Tages an oder mit dem Virus, davon 195 in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt fielen seit Pandemie-Beginn 46.502 Menschen dem Virus in Deutschland zum Opfer.

5015 Intensivbetten werden derzeit von Corona-Patienten belegt. 2865 von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 273.834 (+1873), 6088 Todesfälle (+39)
  • Bayern: 372.831 (+2800), 8642 Todesfälle (+130)
  • Berlin: 112.232 (+495), 1822 Todesfälle (+22)
  • Brandenburg: 60.321 (+916), 1792 Todesfälle (+48)
  • Bremen: 14.908 (+123), 231 Todesfälle (+1)
  • Hamburg: 42.733 (+378), 895 Todesfälle (+13)
  • Hessen: 157.255 (+1128), 3907 Todesfälle (+64)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 16.625 (+254), 298 Todesfälle (+2)
  • Niedersachsen: 127.412 (+1177), 2618 Todesfälle (+46)
  • Nordrhein-Westfalen: 447.484 (+3333), 9033 Todesfälle (+195)
  • Rheinland-Pfalz: 84.606 (+410), 2048 Todesfälle (+13)
  • Saarland: 23.390 (+172), 637 Todesfälle (+3)
  • Sachsen: 166.499 (+1163), 5071 Todesfälle (+98)
  • Sachsen-Anhalt: 42.915 (+426), 1158 Todesfälle (+44)
  • Schleswig-Holstein: 30.941 (+375), 651 Todesfälle (+3)
  • Thüringen: 56.534 (+898), 1611 Todesfälle (+55)

Gesamt (Stand: 16.01.2021, 20.51 Uhr): 2.030.513 (+15.921), 46.502 Todesfälle (+776)

Vortag (Stand: 15.01.2021, 20.57 Uhr): 2.014.592 (+21.219), 45.726 Todesfälle (+1039)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei ca. 1.657.900 (+16.600). Die Zahl der aktiven Fälle liegt somit bei 315.800

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,99 (Vortag: 0,91)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5015

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2865

Südafrikanische Corona-Variante erstmals in Dänemark nachgewiesen

19.01 Uhr: Die zuerst in Südafrika aufgetretene Variante des Coronavirus ist zum ersten Mal in Dänemark nachgewiesen worden. Der Fund der Variante B.1.351/501Y hänge mit einer Reise nach Dubai zusammen, teilte das dänische Gesundheitsinstitut SSI am Samstagabend mit. Die aus England stammende Corona-Mutante ist bereits vor Wochen im nördlichsten deutschen Nachbarland eingetroffen: Sie wurde bisher 256 Mal im Land nachgewiesen.

Die britische Variante macht nach SSI-Angaben im Augenblick 3,6 Prozent aller positiven Corona-Befunde aus, die man in Dänemark sequenziert. Das Institut geht allerdings davon aus, dass diese Mutation in den kommenden Wochen und Monaten häufiger vorkommen wird – wie häufig, das hänge davon ab, wie gut die Kontaktzahlen kontrolliert werden könnten.

Südafrika hatte Ende vergangenen Jahres die Entdeckung der neuen Corona-Variante bekanntgegeben. Sie hat Experten zufolge Ähnlichkeiten mit der Virus-Mutation aus Großbritannien, hat sich aber demnach unabhängig entwickelt.

Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen sinkt auf 256

17.35 Uhr: In Sachsen ist die Zahl der Corona-Infektionen auf über 165 000 angestiegen. Von Freitag auf Samstag wurden 1823 neue Fälle registriert, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Es gab 188 weitere Corona-Sterbefälle. Insgesamt 4982 Menschen sind damit bislang in Sachsen mit oder an dem Coronavirus gestorben.

Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt demnach bei 256. Am Freitag war er mit 274 noch höher. Auch deutschlandweit ist der Inzidenzwert etwas gesunken – auf 139.

"Durch die stringenten sächsischen Maßnahmen sinkt die Inzidenz deutlich", twitterte Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) am Samstag. Im Dezember habe der Wert bei über 400 gelegen. Gleichzeitig appellierte er an die Menschen, die Zeit bis zum 8. Februar zu nutzen, um Corona so weit wie möglich zurückzudrängen. "Dann können wir lockern und sind vorbereitet, falls die Mutation auftritt."

In den vergangenen Tagen hatte sich Kretschmer wiederholt für eine Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen in ganz Deutschland ausgesprochen, wenn die Zahl der Neuinfektionen nicht sinkt. Auch aus Sorge wegen der aufgetauchten Coronavirus-Mutationen nimmt die Diskussion über zeitnahe Verschärfungen des Lockdowns an Fahrt auf. Bund und Länder ziehen ihre Beratungen auf nächste Woche vor.

Mega-Kampagne gestartet: Indien impft ab heute 300.000 Menschen täglich

12.49 Uhr: In Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist am Samstag eine Mega-Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. In 3000 Impfzentren sollten allein am ersten Tag rund 300.000 Menschen geimpft werden, beteiligte Krankenhäuser waren mit Blumen und Luftballons geschmückt. Als erstes sollen in dem Schwellenland 30 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen und aus anderen Risikobereichen geimpft werden. Danach folgen bis Juli rund 270 Millionen Menschen über 50 Jahren und Risikopatienten.

Premierminister Narendra Modi sagte in einem Video zum Impfstart, normalerweise dauere es viele Jahre, um einen Impfstoff zu entwickeln. Nun seien in Indien binnen kurzer Zeit sogar zwei Vakzine verfügbar. "Die Welt hat immenses Vertrauen in die indischen Wissenschaftler und die Leistungsfähigkeit der Impfstoff-Produktion", fügte er hinzu.

Zugelassen sind in Indien bisher zwei Impfstoffe: Covishield vom britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca, das vom Serum Institute in Indien hergestellt wird, und Covaxin vom indischen Konzern Bharat Biotech. Um das einheimische Vakzin gibt es allerdings heftigen Streit, weil dieses schon vor Ende der klinischen Tests eine Notfallzulassung erhielt.

Polizei muss Party zweimal beenden – Feiernde werden Flaschen auf Beamte

12.39 Uhr: Bei einem Einsatz gegen eine illegale Geburtstagsfeier in Delmenhorst ist es zu Widerstand und Flaschenwürfen gegen Polizisten gekommen. Erst der Einsatz von Pfefferspray habe die Angriffe in der Nacht zum Samstag abgewehrt, teilten die Beamten mit. Ein 24-jähriger Besucher aus Berlin wurde in Gewahrsam genommen.

Die Polizei war kurz vor Mitternacht über eine Ruhestörung durch eine Party mit mindestens zwölf Personen informiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flohen einige Gäste. Die Party konnte zunächst mit mehreren Anzeigen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen die Corona-Auflagen beendet werden. Am Morgen rückte die Polizei aber erneut aus, da einige Feierende meinten, die Party fortsetzen zu können. Sie werden für diese Nacht zweimal Bußgeld zahlen müssen. dpa/Lino Mirgeler/dpa Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

Dramatische Lage in Brasilien: Menschen stehen Schlange, um Sauerstoff für erkrankte Angehörige zu ergattern

12.32 Uhr: Dramatische Zustände in den Krankenhäusern im Bundesstaat Amazonas haben neue Proteste gegen den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ausgelöst. In Millionenstädten wie Rio de Janeiro, São Paulo oder Brasília gingen am Freitagabend zahlreiche Menschen auf ihre Balkone, schlugen mit Löffeln auf Töpfe und riefen "Bolsonaro, tritt zurück". Ähnliche Proteste hatte es zuletzt Mitte 2020 auf dem ersten Höhepunkt der Corona-Krise gegeben.

Der Bundesstaat Amazonas im Nordwesten Brasiliens, wo das Gesundheitssystem schon im vergangenen April und Mai zusammengebrochen war und Tote in Massengräbern bestattet werden mussten, ächzt seit einigen Wochen wieder unter steigenden Infektionszahlen. Die Intensivstationen sind voll, viele Kliniken haben bereits keinen Sauerstoff zur Beatmung schwer kranker Patienten mehr. Betroffen sind nicht nur Corona-Patienten, sondern etwa auch zu früh geborene Babys. dpa Dramatische Lage in Brasilien: Menschen stehen Schlange, um Sauerstoff für erkrankte Angehörige zu ergattern

Berichte über erstickende Patienten und verzweifelte Angehörige, die selbst Sauerstoffflaschen für kranke Verwandte in die Kliniken bringen, sorgen im ganzen Land für Entsetzen. In Manaus, der Hauptstadt von Amazonas, standen am Freitag dutzende Menschen Schlange, um Sauerstoff zu ergattern. "Diese hier ist für meine Oma", sagte ein Mann, der eine riesige grüne Sauerstoffflasche mitnahm.

Mit mehr als 208.000 Toten ist Brasilien nach den USA das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt.

Weltärzte-Chef Montgomery fordert Bußgelder zur Durchsetzung von mehr Homeoffice

11.17 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich für Strafzahlungen für Unternehmen ausgesprochen, die sich in der Corona-Pandemie einer verstärkten Nutzung des Homeoffice verweigern. "Wenn Betriebe zu Infektionsherden werden und dadurch gesellschaftliche Kosten entstehen, obwohl das durch mehr Homeoffice im Unternehmen vermeidbar wäre, dann sind auch Bußgelder für Firmen geboten“, sagte Montgomery der "Saarbrücker Zeitung" vom Samstag.

Dies dürfe "kein Tabu" sein, betonte Montgomery. Trotz Lockdown gebe es immer noch zu viele persönliche Kontakte und zu viel Mobilität. Für den beruflichen Bereich heiße das, "alles, was irgend geht, ins Homeoffice zu verlagern". dpa/Guido Kirchner/dpa Frank Ulrich Montgomery

Zudem müssten die Hygiene-Konzepte in den Unternehmen noch einmal auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. "Es nützt wenig, allein im Büro zu sitzen, aber mittags in der Kantine unter vielen Kollegen", warnte der Verbandsvorsitzende. Außerdem halte er eine Kontaktreduzierung auch "um den Preis der zeitweiligen Stilllegung einzelner Fertigungsbereiche" für gerechtfertigt, wenn dies notwendig sei, um die Pandemie einzudämmen.

Erneut illegale Shisha-Runde in Hamburg aufgelöst

09.24 Uhr: Die Hamburger Polizei hat erneut eine illegale Shisha-Runde aufgelöst. Neun Menschen hätten am späten Freitagabend in einer Bar im Stadtteil Hamm zusammen Wasserpfeife geraucht, teilte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen mit. Beamte hatten ihm zufolge zuvor Stimmen aus dem Gebäude gehört und dieses daraufhin kontrolliert. Dabei trafen sie auf die neun Versammelten, darunter zwei Minderjährige. Auch der Betreiber war vor Ort. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Das Lokal wurde geräumt und zusätzlich die Feuerwehr dazugeholt, um den Kohlenmonoxid-Wert zu messen. Es konnte jedoch keine Gesundheitsgefährdung festgestellt werden.

Nach Angaben des Polizeisprechers wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen in Hamburg – wie auch bundesweit – Restaurants, Bars und Kneipen aktuell geschlossen sein. Bereits in der Nacht zu Freitag war die Hamburger Polizei gegen den illegalen Betrieb einer Shisha-Bar im Stadtteil Wandsbek vorgegangen.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 271.961 (+1938), 6049 Todesfälle (+72)
  • Bayern: 370.031 (+3329), 8512 Todesfälle (+105)
  • Berlin: 111.737 (+990), 1800 Todesfälle (+45)
  • Brandenburg: 59.405 (+1262), 1744 Todesfälle (+56)
  • Bremen: 14.785 (+84), 230 Todesfälle (+3)
  • Hamburg: 42.355 (+279), 882 Todesfälle (+17)
  • Hessen: 156.127 (+1627), 3843 Todesfälle (+63)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 16.373 (+379), 296 Todesfälle (+14)
  • Niedersachsen: 126.235 (+1473), 2572 Todesfälle (+62)
  • Nordrhein-Westfalen: 444.151 (+4551), 8838 Todesfälle (+253)
  • Rheinland-Pfalz: 84.196 (+752), 2035 Todesfälle (+58)
  • Saarland: 23.218 (+217), 634 Todesfälle (+9)
  • Sachsen: 165.336 (+2048), 4973 Todesfälle (+187)
  • Sachsen-Anhalt: 42.480 (+687), 1114 Todesfälle (+20)
  • Schleswig-Holstein: 30.566 (+422), 648 Todesfälle (+24)
  • Thüringen: 55.636 (+1005), 1556 Todesfälle (+51)

Gesamt (Stand: 15.01.2021, 20.57 Uhr): 2.014.592 (+21.219), 45.726 Todesfälle(+1039)

Vortag (Stand 14.01.2021, 20.39 Uhr): 1.993.373 (+23.078), 44.687 Todesfälle(+1058)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei ca. 1.641.200 (+21.000). Die Zahl der aktiven Fälle liegt somit bei 327.666

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,91 (Vortag: 0,84)

Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 5046

Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 2926

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