Sohn sitzt tagelang an Klinik-Fenster – als Mutter an Covid stirbt, klaut er die Leiche

In der Corona-Krise bewies ein 32-Jähriger wahre Mutterliebe. Er kletterte nicht nur jeden Tag die Fassade eines Krankenhauses hoch, um seine am Virus erkrankte Mutter zu besuchen, sondern ging mit seinen Geschwistern sogar noch einen Schritt weiter, um sich würdig von ihr verabschieden zu können.

Im Juli wurde die 73-jährige Rasmiye ins Krankenhaus eingeliefert, so berichtet „NBC News“. Da sie sich mit dem Corona-Virus infiziert hatte, musste sie isoliert werden und durfte eigentlich keinen Besuch empfangen.

Sohn klaut die Leiche seiner Mutter

Doch ihr Sohn, Jihad, ließ sich davon nicht abbringen. Jeden Tag kletterte er die Fassade hoch, um in sicherer Entfernung an ihrem Fenster zu sitzen und darauf zu achten, dass seine Mutter ihre Sauerstoff-Maske trug. Jihads Geschichte ging viral, nachdem sein Bruder ein Bild dieser Aktion auf Social Media postete. Viele nannten den jungen Mann als Paradebeispiel dafür, wie man sich als guter Muslim um seine Mutter kümmern sollte.

 

Doch dies war noch nicht das Ende der Hingabe des 32-Jährigen, denn als seine Mutter schließlich am 17. Juli verstarb, bewies er erneut, wie sehr er sie liebte. Gemeinsam mit seinen Geschwistern stahl er die Leiche von Rasmiye, nachdem das Krankenhaus ihnen mitgeteilt hatte, dass diese nicht freigegeben werden dürfe.

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Weitere Brüder, Neffen und Freunde halfen dabei, indem sie mit insgesamt sieben verschiedenen Autos die Krankenwagenfahrer, die die Geschwister nach dem Diebstahl verfolgten, ablenkten. Schließlich verloren diese die Spur der Männer, sodass sie ihre Mutter zurück in die Stadt Beit Awwa bringen konnten.

„Begrabt mich nicht in einer Plastiktüte!“

Der Leiter des betroffenen Krankenhauses bestätigte gegenüber „NBC News“, dass die Leiche Rasmiyes gestohlen wurde, da ihre Kinder nicht gewollt hätten, dass sie in Plastik eingewickelt vergraben wird. Durch die Corona-Pandemie sollten die üblichen muslimischen Beerdigungsrituale nicht mehr durchgeführt werden. Anstatt die Toten zu waschen und zu verschleiern wird nun geraten, sie in Plastik eingewickelt zu beerdigen.

Doch seine Mutter habe explizit gesagt, dass sie nicht einer Plastiktüte begraben werden will, so Jihad. Aus diesem Grund habe er ihren Körper aus dem Krankenhaus gestohlen. „Ich habe sie mit meinen eigenen Händen gehalten, ihr Grab ausgehoben und sie so beerdigt, wie sie mich gebeten hat“, berichtet der 32-Jährige.

Bisher wurde der junge Mann noch nicht für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen.

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