Akne: Schokolade lässt Pickel sprießen

Es kursieren viele Ernährungsempfehlungen, die Akne vorbeugen oder dagegen helfen sollen. Durch Studien belegt sind allerdings die wenigsten dieser Tipps. Abhilfe schaffen nun französische Wissenschaftler, die nachgewiesen haben, was viele schon lange ahnten: Im Fachmagazin "JAMA Dermatology" schildern sie, dass zuckerhaltige Getränke, energiereiche Lebensmittel und Milch mit dem Auftreten von Akne im Zusammenhang stehen.

Die Forscher setzten das Ernährungsverhalten von fast 25.000 Teilnehmern mit dem Auftreten von Akne in Beziehung. Dabei fanden sie einen Zusammenhang mit dem Konsum energiedichter Lebensmittel wie Schokolade oder Torte: Eine Portion davon täglich steigerte das Akne-Risiko um etwa 50 Prozent. Limonaden erhöhten die Wahrscheinlichkeit für Akne um 18 Prozent und Milch um mehr als 10 Prozent. Ein insgesamt energiereiches Ernährungsmuster mit viel Fett und Zucker stand ebenfalls mit Akne in Zusammenhang.

Für die Studie wurden Daten aus der NutriNet-Santé-Studie verwendet, die seit 2009 als Web-basierte Studie durchgeführt wird. Darin gaben die Teilnehmer online Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten und darüber, ob sie aktuell oder früher an Akne litten. Obwohl Eigenangaben zur Ernährung oft fehlerbehaftet sind und die Akne bei einem Drittel der Teilnehmer nicht von einem Arzt bestätigt worden war, sprechen die Ergebnisse dafür, dass die geltenden offiziellen Ernährungsempfehlungen berechtigt sind. Wer von Akne geplagt wird, kann es also mit einer weniger energiereichen Ernährung ohne Süßgetränke und weniger Milchprodukten versuchen.

ZOU

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